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Schulden machen ist heute leider allzu normal. Etwa 17.000 private
Essener Haushalte sind überschuldet und stehen mit je ca. EUR
10.000 in der Kreide. Von der Verschuldung zur Zahlungsunfähigkeit
ist es nur ein kleiner Schritt. Durch Arbeitslosigkeit, Trennung,
Krankheit oder Kurzarbeit kann jeder schnell in eine solche Situation
geraten. Die Folgen sind oft verheerend: Verlust des Arbeitsplatzes,
gesellschaftliche Isolation, familiäre Probleme.
Wenn Sie Zahlungsprobleme haben sollten, stecken Sie keinesfalls
den Kopf in den Sand. Das verschlimmert nur alles. Fassen Sie Mut,
über Ihre Sorgen zu sprechen und sich bei einer Beratungsstelle
Hilfe zu suchen.
Unsere Tipps:
- Sichern Sie Ihr Existenzminimum und informieren
Sie sich darüber, ob nicht Ihre Einnahmen erhöht werden
können, z.B. durch Anträge auf Kindergeld, Wohngeld
oder Sozialhilfe. Zahlen Sie immer zuerst an den Vermieter!
- Führen Sie ein Haushaltsbuch und vermeiden
Sie ab sofort unnötige Ausgaben. Machen Sie keinesfalls neue
Schulden, um alte Schulden zu bezahlen.
- Versuchen Sie, mit Ihren Gläubigern über
einen Zinsverzicht oder eine angemessene Ratenreduzierung zu verhandeln.
- Lassen Sie sich nicht von den Gläubigern
einschüchtern. Wegen Schulden allein kommt man nicht ins
Gefängnis.
- Bevor Sie zahlen, überprüfen Sie immer
die Forderungen.
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